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Gotteswort

16. Oktober 2017


Montag der 28. Woche im Jahreskreis

"So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über euren Wege…" (Jes 55,8) Paulus zeigt sich im Römerbrief tief ergriffen, von Gottes Erlösungsweg. Jesus verkündet einen Weg, der nicht spektakulär ist, aber in die unbgreifliche Weisheit Gottes mündet.

Hl. Hedwig von Andechs (g)

Herzogin von Schlesien

Hedwig, die Herzogin von Schlesien, stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs–Meran; sie war eine Tante der hl. Elisabeth von Thüringen. Geboren 1174, wurde sie dreizehnjährig mit dem Herzog Heinrich I. „dem Bärtigen“ von Schlesien vermählt. Ihr Leben war nicht rosig. Über ihre Familie und ihre heimatliche Burg Andechs kamen schreckliche Nachrichten zu ihr. In ihrer eigenen schlesischen Familie herrschte blutiger Streit. Hedwig begriff: „Man muss Gegensätze durch Gegensätze heilen“: den Hass durch die Liebe, die Schuld durch Sühne. So wurde Hedwig zur Büsserin, die buchstäblich mit nackten Füssen – auch im Winter – auf dem Boden der Wirklichkeit stand. In ihrer Askese ging sie bis an die Grenze der Selbstzerstörung. Dennoch war sie eine liebende Gattin, Mutter von sieben Kindern. Sie regierte durch ihren Rat und ihr Gebet; sie diente mit grosser Zuneigung den Armen und den Kranken. In Menschen und Dingen ehrte sie den anwesenden Gott. Nach dem Tod ihres Gatten 1238 zog sie sich in das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau zurück, wo sie streng nach der Regel lebte, ohne jedoch Profess abzulegen. Sie starb am 15. Oktober 1243. (Schott)

Hl. Gallus (g)

Mönch, Einsiedler, Glaubensbote am Bodensee

Hedwig, die Herzogin von Schlesien, stammte aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs–Meran; sie war eine Tante der hl. Elisabeth von Thüringen. Geboren 1174, wurde sie dreizehnjährig mit dem Herzog Heinrich I. „dem Bärtigen“ von Schlesien vermählt. Ihr Leben war nicht rosig. Über ihre Familie und ihre heimatliche Burg Andechs kamen schreckliche Nachrichten zu ihr. In ihrer eigenen schlesischen Familie herrschte blutiger Streit. Hedwig begriff: „Man muss Gegensätze durch Gegensätze heilen“: den Hass durch die Liebe, die Schuld durch Sühne. So wurde Hedwig zur Büsserin, die buchstäblich mit nackten Füssen – auch im Winter – auf dem Boden der Wirklichkeit stand. In ihrer Askese ging sie bis an die Grenze der Selbstzerstörung. Dennoch war sie eine liebende Gattin, Mutter von sieben Kindern. Sie regierte durch ihren Rat und ihr Gebet; sie diente mit grosser Zuneigung den Armen und den Kranken. In Menschen und Dingen ehrte sie den anwesenden Gott. Nach dem Tod ihres Gatten 1238 zog sie sich in das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau zurück, wo sie streng nach der Regel lebte, ohne jedoch Profess abzulegen. Sie starb am 15. Oktober 1243.

Hl. Margareta Maria Alacoque (g)

Ordensfrau

Margareta Maria Alacoque trat in das Kloster der Heimsuchung von Paray–le–Monial ein. Sie war mystisch begabt und förderte, von Jesuiten beraten, die Verehrung der grossen Liebe des Erlösers, der die Menschen von Herzen liebt. (Einführung des Herz–Jesu–Festes). + 1690.

Kyrie

Christus, Du bist Gottes Weisheit. Herr, erbarme dich.
Du bist der Sohn Davids. Christus, erbarme dich.
Du bist der Sohn Gottes. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Gott des Lebens. Durch die Auferstehung deines Sohnes wissen wir: Der Tod ist überwunden, der Weg zu dir steht offen, unser Leben ist unvergänglich. Hilf uns, in dieser Gewissheit unser Leben anzunehmen und daraus zu machen, was du von uns erwartest. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes, mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Röm 1,1–7

Anschrift und Gruss

Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen, das er durch seine Propheten im voraus verheissen hat in den heiligen Schriften: das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids, der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn. Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen; zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid. An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Sohn Gottes – Sohn Davids

Heute beginnt die Lesung des längsten und bedeutensten Paulusbriefes. Der Römerbrief wurde um das Jahr 57 geschrieben. In der Hauptstadt Rom lebten unter zahlreichen andern Völkerschaften rund 50'000 Juden, entsprechend auch viele Judenchristen. Vor allem unter ihnen wirkte bereits Petrus. Paulus wollte sich aber auch um die nichtjüdischen Christen („Heidenchtristen“) bemühen, ja wünschte seit langem, der Verkündigung von Rom aus ein weltweites Echo zu sichern. Darum bereitet er seine Ankunft in Rom sorgfältig vor. Er schreibt gleichzeitig den Juden- wie den Heidenchristen, um Konflikten vorzubeugen und um beiden Richtungen verständlich zu machen, dass Cristus der Retter der Juden wie der Heiden ist. Jesus ist der von den Propheten verkündete Messias, der Davidssohn. Jesus ist der Sohn Gottes, der Auferstandene. Paulus, der Apostel, ist Knecht Christi und der „Heiligen“, wie er die Christen nennt. Der Apostel legt hier seine Frohbotschaft vor.

Antwortspalm

Psalm 98,1–4


R: Der Herr hat sein Heil enthüllt vor den Augen der Völker.


Singt dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht.
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt
vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja, Halleluja. Wenn ihr heute seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz! Halleluja.

Evangelium

Lk 11,29–32

Die Verweigerung eines Zeichens

Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Weisheit Gottes

Die Scharen möchten ein „Zeichen vom Himmel“ sehen. Jesus aber ruft zur Bekehrung auf, was einst der Auftrag des Propheten Jona war. Die Christen haben das „Zeichen des Jona“ als Vorausbild für Tod, Absteigen in die Unterwelt und Auferstehung Christi verstanden. Weise ist, wer sich auf dieses Geheimnis der Liebe Gottes einlässt. Dies setzt eine neue Sicht, also eine echte Bekehrung zur Liebe voraus. – Wenn dagegen Gott seinen Namen ins Blau des Himmels schreiben würde, wären wir gezwungen zu glauben (Frisque). Gott will aber nicht den Zwang, sondern die Liebe.

Fürbitten

Christus, Sohn Gottes und Davidssohn:

  • Mache die Getauften dankbar für die Erlöserliebe Gottes.
  • Schenke allen, die das Evangelium verkünden, das rechte Wort.
  • Bewahre die Christen davor, nach Wunderzeichen Ausschau zu halten.
  • Mache uns bereit, Menschen aus andern Kulturen zu achten.

Gott, wecke die Herzen deiner Gläubigen auf und schenke ihnen Weisheit. So bitten wir im Heiligen Geist, durch Christus, unsern Herrn.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott in der heiligen Opferfeier nährst du deine Gläubigen mit dem Leib und dem Blut deines Sohnes. Gib uns durch dieses Sakrament auch Anteil am göttlichen Leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.