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Gotteswort

25. April 2017


Hl. Markus (F)

Evangelist

Markus war der Sohn jener Maria, in deren Haus sich die Urgemeinde zu versammeln pflegte. Er begleitete Barnabas (seinen Verwandten) und Paulus auf der ersten Missionsreise, trennte sich jedoch von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück. Später reiste er mit Barnabas nach Zypern. Während der ersten Gefangenschaft des Paulus (61/63) weilte er in Rom. In der Tradition gilt er als Interpret des Petrus und wird einhellig als Verfasser des zweiten Evangeliums betrachtet. Von den Kopten wird er hoch verehrt als erster Bischof von Alexandrien.

Am Tag des heiligen Evangelisten Markus zeigen die Lesungen wie universal und ganzheitlich das Heil und die Sendung Christi und seiner Jünger sind.

Kyrie

Christus, du berufst uns zur ewigen Herrlichkeit. Herr, erbarme dich.
Du bist den Jüngern erschienen. Christus, erbarme dich.
Du hast die Jünger ausgesandt in alle Welt. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Herr, unser Gott, du hast den heiligen Markus auserwählt, durch das Wort des Evangeliums dein Heil zu verkünden. Gib, dass wir gläubig auf die Botschaft hören und unserem Herrn Jesus Christus in Treue nachfolgen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

1 Petr 5,5b–14

Mahnung und Grüsse

Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch. Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!

Der Gott aller Gnade aber, der euch in (der Gemeinschaft mit) Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen. Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.

Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt. Es grüssen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus. Grüsst einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus seid.

Mahnung – Grüsse

Der Verfasser bezeugt den Glauben der frühen Kirche, dass nur eine Haltung, die nicht selbstsicher oder überheblich ist, sondern auf Gott vertraut, den Mächten des Bösen zu widerstehen vermag. Am Schluss nennt der Verfasser die Namen eines auch in Paulusbriefen bezeugten Mitarbeiters oder Briefboten. Wenn ein Gruss des Markus angefügt wird, der als „mein Sohn“ bezeichnet wird, bedeutet dies wohl, dass Markus durch Petrus zum Glauben an Christus kam.

Antwortspalm

Psalm 89.2–3.6–7.16–17


R: Von den Taten deiner Huld, o Herr, will ich ewig singen.


Von den Taten deiner Huld, Herr,
will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht
laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne:
Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Die Himmel preisen, Herr, deine Wunder
und die Gemeinde der Heiligen deine Treue.
Denn wer über den Wolken ist wie der Herr,
wer von den Göttern ist dem Herrn gleich?

Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiss!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Wir verkündigen Christus als den Gekreuzigten: Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Halleluja.

Evangelium

Mk 16,15–20

Der Missionsauftrag

Jesus erschien den Elf und sagte: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen liess.

Ein universaler und ganzheitlicher Auftrag

Am Schluss des Markusevangelium stet der Aufruf Jesu, die Frohbotschaft von seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung zu allen Völkern zu tragen. Es ist ein Auftrag, Heil für Leib und Seele zu den Menschen zu tragen. Markus unterstreicht so die universale und ganzheitliche Dimension der Sendung Jesu.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, dir dürfen wir alle Sorgen anvertrauen:

  • Bewahre die Getauften vor jedem Schaden an Leib oder Seele.
  • Sende Boten des Evangeliums zu allen Völkern.
  • Fördere und erhalten den Frieden zwischen allen, die auf deinen Namen getauft sind.
  • Segne die Früchte der Erde und bewahre Garten und Felder vor Unwettern.

Barmherziger Gott, durch das Ostergeheimnis schenkst du uns deine Gnade in reichem Mass. Führe uns zur ewigen Gemeinschaft mit dir, mit dem heiligen Markus und allen Heiligen. So bitten wir im Heiligen Geist, durch Christus, unsern Herrn.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, das Brot des Lebens, das wir von deinem Altar empfangen haben, heilige uns. Es festige uns im Glauben an die Frohe Botschaft, die der heilige Markus verkündet hat. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.