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Gott auf Facebook suchen

Einsiedeln SZ, 23.2.14 (Kipa) «GOTTsuchen» heisst ein Facebook-Profil, das seit Februar aufgeschaltet ist. Dahinter verbergen sich junge Benediktinermönche des Klosters Einsiedeln. Sie verfassen täglich kurze Impulse, die von ihren Erfahrungen auf dem Weg mit Gott erzählen.

Auf dem genannten Facebook-Profil posten junge Mönche ihre Gedanken zum Tagesevangelium, stellen einer Zeiterscheinung wie Burn-Out Sprüche des Wüstenvaters Evagrios aus dem 4. Jahrhundert gegenüber oder zitieren zentrale Predigtgedanken ihrer Mitbrüder: «Wenn ich mich äusserlich an Gesetze und – auch göttliche – Gebote halte, kann ich den Sinn eines Gesetzes oder Gebotes gerade verfehlen» postete beispielsweise ein Mönch am 16. Februar.

Das Projekt sei als Nachfolge eines anderen Projekts der Gottessuche entstanden, erklärte Pater Cyrill Bürgi, Mitinitiator des Projekts, am Sonntag, 23. Februar, gegenüber der Presseagentur Kipa. Während zweier Jahre habe man versucht, an sechs Abenden im Jahr junge Menschen nach der Vesper zu einem Austausch ins Kloster einzuladen. Das Projekt habe allerdings wenig Anklang gefunden. So habe man nach neuen Möglichkeiten gesucht, um jungen Menschen geistliche Impulse auf den Weg mitzugeben.

Gottsuche als ständige Beschäftigung

Facebook wurde gewählt, weil hier nebst Bildern auch Kommentare möglich seien, wodurch es zu einem wirklichen Austausch komme. Die einzelnen Mönche – es sind derzeit vier im Alter zwischen 30 und 40 Jahren – posten jeweils während einer Woche täglich einen Impuls auf das Profil. Sie hätten keine expliziten Vorgaben, die Idee sei jedoch, dass sie von der benediktinischen Spiritualität ausgingen. «Laut der Benediktsregel ist die Gottessuche eine ständige Beschäftigung der Mönche», erklärt Bürgi.

Das Facebook-Profil habe rasch viel Aufmerksamkeit erregt, so Bürgi weiter, mittlerweile stagnierten die Likes und die Kommentare jedoch etwas. Zur wachsamen Prüfung der Facebook-Seite soll ein ehemaliger Volontär des Klosters beigezogen werden, der aufgrund seines jugendlichen Alters – Mitte zwanzig – einen besseren Blick für das Medium habe.

Quelle: www.kipa-apic.ch

Links

> GOTTsuchen auf Facebook
> www.GOTTsuchen.ch