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Ein Zeichen des Friedens setzen

Morgen, am Fest der Aufnahme Marias in den Himmel, schliessen wir uns einer Aktion der Solidarität mit unseren Glaubensbrüdern und -schwestern im Nahen Osten an: Um 12 Uhr, wenn bei uns die Glocken läuten, beten wir für alle, die dort unter schwierigsten Verhältnissen ausharren und wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Dieses Anliegen wird am Ende der 11 Uhr-Messe aufgenommen, in unserer Gemeinschaft zu Beginn des Mittagsgebetes.

Diese Solidaritäts-Initiative kommt aus Frankreich, wo am 15. August um 12 Uhr im ganzen Land die Glocken läuten, um für die verfolgten Christen auf der ganzen Welt, vor allem für jene im Nahen Osten zu beten. Angeschlossen haben sich dem in der Schweiz etwa auch das Bistum Basel und das Bistum Lausanne, Genf und Freiburg. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, der in Köln diese Solidarität mit einer Schweigeminute unterstützt, sagt dazu: «Die Menschen im Nahen Osten leiden unter den Bürgerkriegen und dem Terror des IS, und viele sehen ihre einzige Rettung in der Flucht. Die Christen unter ihnen werden dabei nicht selten Opfer gezielter Verfolgung. Wir wollen uns gerne der Initiative in Frankreich anschliessen, auch alle verfolgten Christen zum Beispiel in Afrika nicht vergessen und uns im fürbittenden Gebet mit ihnen solidarisieren. Damit wollen wir zugleich ein Zeichen des Friedens setzen.»