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Gotteswort

11. Januar 2019


11. Januar

Im Evangelium wird sich Jesus heute eines armen, aus der Gesellschaft ausgestossenen Menschen annehmen. So offenbart er die Liebe seines Vaters, der sich allen zuwendet, besonders den Geplagten. So liebt Jesus die Menschen; doch er nimmt sich auch Zeit für das Gebet. Er liebt den Vater.

Kyrie

Christus, Heiland der Kranken, Bruder der Armen. Herr, erbarme dich.
Sohn deines Vaters, Gott von Gott. Christus, erbarme dich.
Hoffnung auf Zukunft, Leben der Welt. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Heiliger Gott, in Christus hast du den Völkern deine ewige Herrlichkeit offenbart. Gib uns die Gnade, das Geheimnis unseres Erlösers immer tiefer zu erfassen, damit wir durch ihn zum unvergänglichen Leben gelangen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

1 Joh 5,5–13

Der Glaube als Sieg über die „Welt“ – Das Zeugnis Gottes – Ewiges Leben:

Wer sonst besiegt die Welt, ausser dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. Drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

Wenn wir von Menschen ein Zeugnis annehmen, so ist das Zeugnis Gottes gewichtiger; denn das ist das Zeugnis Gottes: Er hat Zeugnis abgelegt für seinen Sohn. Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat. Und das Zeugnis besteht darin, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt; denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

Symbol und Wirklichkeit

Die Symbole, von denen die erste Lesung spricht, verweisen auf den Gekreuzigten und Auferstandenen sowie auf die österlichen Sakramente. In diesen begegnen die Glaubenden Christus, dem Sohn Gottes; und sie erfahren im Glauben das Geschenk jenes Lebens, das uns der Sohn vom Vater her gebracht hat.

Antwortspalm

Psalm 147, 12–15.19–20


R: Jerusalem, preise den Herrn!


Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden
und sättigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja, Halleluja. Jesus verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Halleluja.

Evangelium

Lk 4,14–22a

Die Heilung eines Aussätzigen

Als Jesus in einer der Städte war, kam ein Mann, der am ganzen Körper Aussatz hatte. Sobald er Jesus sah, warf er sich vor ihm zu Boden und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz. Jesus befahl ihm: Erzähl niemand davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, wie es Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis (deiner Heilung) sein. Sein Ruf verbreitete sich immer mehr, sodass die Menschen von überall herbeiströmten. Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Doch er zog sich an einen einsamen Ort zurück, um zu beten.

Eine Krankenheilung

Eine der ersten Krankenheilungen Jesu wird von Markus (4,10–45) und von Lukas mit verschiedenen Akzenten berichtet. Markus hebt hervor, dass Jesus vom Mitleiden bewegt wird, seine Heilkraft einzusetzen. Es ist die Liebe des mitleidenden Vaters, die wirksam wird. Lukas lässt diesen Hintergrund weg, unterstreicht aber, wie sehr Jesus der Herr seines Charismas der Heilung ist. Er will nicht, dass man seine Wunder herumerzählt. Er will nicht als Wunderheiler verstanden werden, darum – so Lukas –, zieht er sich aus den Städten zurück. Er betet in der Einsamkeit. Erst die Auferstehung wird zeigen, wer er wirklich ist.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du hast Kranke geheilt:

  • Rette alle Notleidenden aus Krankheit oder Schuld.
  • Offenbare dich den Völkern, und befreie sie von der Blindheit der Herzen.
  • Heile unsere Herzen, wenn wir kleinmütig sind, und stärke unser Vertrauen.
  • Steh allen bei, die Kranke pflegen und ihnen beistehen.

Gütiger Gott, du kannst uns retten und schenkst uns Leben in Fülle. Höre unsere Bitten durch Christus, unseren Herrn.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, wir danken dir für das Brot des Lebens, das du uns gereicht hast. Gib uns durch dieses Sakrament Kraft für unseren Weg zu dir und schütze uns in deiner nie versagenden Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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