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Gotteswort

16. Januar 2019


Mittwoch der 1. Woche im Jahreskreis

Heute hat es Jesus mit der Schwiegermutter des Petrus und mit einem grossen Auflauf von Menschen zu tun. Er steht mitten in unserer Menschenwelt. Der „Hebräerbrief“ meditiert diese Wirklichkeit theologisch und zeigt den Adressaten, dass das Eintreten des Gottessohnes in die menschliche Sterblichkeit nicht eine unverständliche Zumutung, sondern der tiefe Grund für unsere Hoffnung ist.

Kyrie

Christus, du hast in der Einsamkeit gebetet. Herr, erbarme dich.
Du hast Kranke geheilt und offen gepredigt. Christus, erbarme dich.
Du bist unser Hohepriester beim Vater. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Barmherziger Gott, du hast deinen Sohn in diese Welt gesandt, um die Menschen aus der alten Knechtschaft zu erlösen. Schenke allen, die auf deine Hilfe warten, die Freiheit des neuen Lebens. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Hebr 2,11–12.13c–18

Er ist Mensch geworden, um uns vor Gott zu vertreten

Er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut er sich nicht, sie Brüder zu nennen und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Gemeinde dich preisen; und ferner: Seht, ich und die Kinder, die Gott mir geschenkt hat.

Da nun die Kinder Menschen von Fleisch und Blut sind, hat auch er in gleicher Weise Fleisch und Blut angenommen, um durch seinen Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren. Denn er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an. Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hoherpriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen. Denn da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden.

Unser Bruder

Der Verfasser betont die Blutsgemeinschaft zwischen Jesus und den Menschen. Wenn er in allem uns gleich ist, ist in ihm Gott selber voll mit uns solidarisch geworden. Dann aber hat Gott, der seinen Sohn von den Toten auferweckt hat, seine Solidarität den Menschen überhaupt (den „Nachkommen Abrahams“) angeboten. Dann ist Jesus unser „Hohepriester“ beim Vater: einer aus uns, der den Zugang zum Vater hat und bei ihm eintreten darf. In unserem Brief wir der Begriff „Hohepriester“ immer wieder vorkommen.

Antwortspalm

Psalm 105,1–4.6–9


R: Der Herr ist unser Gott; ewig denkt er an seinen Bund.


Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Singt ihm und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!

Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den Herrn suchen,
sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!

Bedenkt es,
ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt er an seinen Bund,
an das Wort,
das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den er mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den er Isaak geschworen hat.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Halleluja.

Evangelium

Mk 1,29–39

Heilungen – Rückzug in die Stille – Wirken in den Dörfern

Sie verliessen die Synagoge und Jesus, zusammen mit Jakobus und Johannes, gingen gleich in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie sorgte für sie.

Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war.

In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.

Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Heilungen - Formen der Verkündigung

Nach dem Synagogengottesdienst finden Jesus und die Jünger die Hausfrau mit Fieber im Bett. War sie überfordert? Sie erfährt, unerwartet, die Zuwendung Jesu. Er richtet sie auf, und sie richtet sogleich das Essen. – Jesus erfährt viel Zulauf aus der ganzen Stadt. Er kann vielen helfen. Doch spürt er auch, dass er missverstanden wird. Ungeister! Jesus sucht im Gebet die Intimität des Vaters. Dann entschliesst er sich, die Stadt zu verlassen. Er meidet Volksmassen, will aber den Menschen persönlich begegnen. In den Dörfern kann er Menschen in einem überschaubaren Rahmen persönlich begegnen.

Fürbitten

Christus, unser Hohepriester beim Vater:

  • Richte alle auf, die an Seele oder Leib erkrankt sind.
  • Verzeihe die Sünden deines Volkes.
  • Befreie alle, die unter Zwängen und Süchten leiden, aus ihrer Not.
  • Mache uns bereit, die Stille und das Gebet zu lieben.

Barmherziger Gott, dein Sohn schenkt Gesundheit an Leib und Seele. Mache uns offen für sein Wort und seine Liebe. So bitten wir, im Heiligen Geist, durch Christus, unseren Herrn.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, durch dein Wort und das heilige Sakrament haben wir neue Kraft empfangen. Gib, dass wir im Leben dir und den Menschen dienen und dein Gefallen finden. Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn.

 
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