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Alteinsiedlertag 2011

Alle Anlässe, die nicht routinemässig stattfinden, haben ihren Ursprung in einer Idee. Die Idee, bereits nach acht Jahren wieder einen Alteinsiedlertag durchzuführen, kam von Abt Martin. Er sollte zum 1150. Jahrestag des Todes des heiligen Meinrad viele ehemalige Schülerinnen und Schüler der Stiftsschule zusammenbringen.

Der Tag würde im Zusammenhang mit anderen Feiern zu diesem Jubiläum stehen, unter anderem mit der Wiedereröffnung der Meinradskapelle auf dem Etzel nach der Renovierung am 21. Januar. Die Verwirklichung von Ideen braucht Zeit. Seit dem 2. November 2010 wurde in 9 Sitzungen des Ok, das aus 11 Mitgliedern bestand, der 10. Alteinsiedlertag geplant. Einige Grundpfeiler waren gegeben: Ein feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche, ein gemeinsames Essen, Auftritt von ehemaligen Mitgliedern der Studentenmusik, die seit Jahrzehnten ein Markenzeichen der Stiftsschule ist. Andere Elemente kamen durch Diskussion zustande: Verzicht auf eine Festrede, da eine solche nicht mehr heutigem Gefühl entspreche und technisch zu grosse Anforderungen stellt; dafür kommen neue Elemente hinzu, damit der Tag nicht zu einer Nostalgiefeier wird: zwei moderne Bands von Lehrern und Schülern der Stiftsschule treten auf, ein Tanzprojekt "Pro Musik und Kunst", das die Einweihung des neuen Musikhauses im vergangen September begleitet hatte, wird nochmals aufgeführt, ebenfalls tänzerisch soll die "Bewegung" des 20. Jahrhundert dargestellt werden; der Schülerchor ("Plauschchor") bietet vielen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern Auftrittsmöglichkeit und integriert zugleich eine neue Formation, das Quartett "Ravens"; und schliesslich wird einer der Architekten des neuen Musikhauses Planung, Konzept und Ausführung dieses neusten Baues illustrieren; auch die Neuerungen im engeren Schulbereich (Tagesschule, Kursfächer, neues Internat) werden im Rahmen eines Rundganges durch einige Räume näher gebracht.

Eine grosse Sache war der Aufbau des Festzeltes für 900 Personen mit zwei Anbauzelten für die Essensausgabe und den Getränkeverkauf. Diese Arbeit wurde unter Anleitung eines Fachmannes von drei Lehrern und zehn arbeitstüchtigen Schülern in zehn Stunden ausgeführt. Am Tag selber wurde die gesamte aktuelle Schülerschaft zur Arbeit eingesetzt: Registrierung der 780 Angemeldeten, Servieren des vom Hotel Post, Biberbrugg, gelieferten und angerichteten Mittagessens, Getränkeverkauf, Zulieferung der Getränke aus zwei Kühlwagen und am Abend Ausräumen des Festzeltes, damit am Montagmorgen der Abbau des Zeltes frühzeitig begonnen werden kann.

Der Festtag war einzigartig: Die Stimmung der Teilnehmenden – der älteste hatte 1938 Matura gemacht, die jüngsten zwei Tage vor dem Fest – war gelöst, fröhlich; die Organisation wurde als grossartig bezeichnet, das Essen gerühmt, die Begegnungen mit Gleichaltrigen und andern Jahrgängen waren erfrischend. Die Vorführungen und Besichtigungen am Nachmittag wurden von der Grosszahl der Teilnehmenden aktiv mitgemacht und als sehr wertvoll empfunden. Das günstige Wetter machte Begegnungen und Gespräche ausserhalb des Zeltes möglich. Viele Lehrerinnen und Lehrer hatten bewegende Begegnungen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die häufig Dankbarkeit für das, was sie von der Stiftsschule empfangen haben und für den aktuellen Anlass ausdrückten.

In einem Satz dürfen wir zusammenfassen: Es war ein schöner, ein wunderbarer Tag!

P. Alois Kurmann

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